Über uns

Inhaltsverzeichnis

1. Unsere Mission im Gesundheitswesen

Unsere Mission ist es, Patienten vor unnötigen Schäden durch Medikamente zu schützen. Wir glauben, dass die Zeit reif ist, eine Anwendung auf dem internationalen Markt einzuführen, die es jedem Gesundheitsdienstleister, Arzt und Apotheker ermöglicht, unnötige Fehler bei der Verschreibung von Medikamenten und deren nachfolgende Konsequenzen langfristig zu vermeiden. Alle unsere Bemühungen zielen darauf ab, vermeidbare unerwünschte Arzneimittelwirkungen und damit Patientenschäden weltweit zu verhindern.

2. Das Problem

Trotz der wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen bleibt die Situation zu diesem Zeitpunkt eine ungelöste Belastung für die Gesellschaft. Die Zahl der Patienten über 65 Jahre in der Schweiz, die mehr als 5 verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen, liegt bei über 45% und wächst. Die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Arzneimittelwirkungen steigt mit der Anzahl der eingenommenen Arzneimittel. Im Allgemeinen nimmt die Anzahl der verwendeten Medikamente zu, ebenso wie die Menge an Informationen, die in Bezug auf die Therapie zu berücksichtigen sind.

3. Unsere Lösung

Zum ersten Mal steht eine schnelle, hochpräzise Webanwendung zur Verfügung, um die schwerwiegenden Risiken bei einzelnen Patienten mit Polypharmazie zu identifizieren. Jetzt kann jeder, der medikamentöse Therapien verwaltet, Patientenschäden durch Medikamente verhindern und wird bei der Begleichung der zusätzlichen Kosten unterstützt.

4. Unsere Historie

Seit unserer Gründung im Jahr 2008 hat epha unzähligen Ärzten die Tür zu einem webbasierten Verschreibungsprozess geöffnet und bietet ab 2010 den ersten webbasierten elektronischen Verschreibungsdienst in der Schweiz an. Die Universität Zürich wurde einer der Aktionäre. Über 2000 Ärzte haben sich anschließend registriert und mehr als 20’000 Rezepte ausgestellt. Zu diesem Zeitpunkt haben wir mehr Verkehr von Ärzten erhalten als Yahoo Health in der Schweiz. Die Verwendung innovativer Visualisierungen von Arzneimittelwechselwirkungen und die Berechnung möglicher Therapiealternativen haben Maßstäbe im Bereich der Arzneimittelsicherheit gesetzt. Bisher sind wir der einzige Anbieter, der in der Lage ist, bessere Arzneimittelalternativen zu berechnen, indem er alle möglichen Wechselwirkungen in Echtzeit erzwingt.
Ab 2012 haben wir in Zusammenarbeit mit Swissmedic begonnen, hochwertige Patientenaufklärungsfilme Ezetrol , Janumet zu produzieren, um das Verständnis des Wirkmechanismus zu fördern und die Einhaltung zu verbessern. Diese Filme wurden in viele verschiedene Sprachen übersetzt und werden in ganz Europa verwendet. Unsere Kundenliste umfasst Merck Sharp & Dohme, Desitin und AstraZeneca. Ab 2013 haben wir entschlossene Schritte in den Bereich der Datenwissenschaft unternommen, wobei unsere wissenschaftliche Arbeit die Relevanz der Arzneimittelsicherheit für die Gesellschaft hervorhob. Zu diesem Zeitpunkt und mit mehr als 300 Millionen anonymisierten Versicherungsrechnungen erreichten wir die Avantgarde der Datenwissenschaft im Bereich der Arzneimittelsicherheit. Darüber hinaus haben wir 2014 den Innovationspreis der Schweizer Versicherungsunternehmen für unser Projekt zur Arzneimittelsicherheit mit Sanitas gewonnen. 2017 hat eine unserer mobilen Apps, die in Zusammenarbeit mit dem Onco-Zentrum Zürich entwickelt wurde, den Lohfert-Preis erhalten .

Von 2016 bis 2019 erhielten wir von Helsana Finanzmittel für die Erstellung einer Patientenakte . Die Patientenakte basiert auf einem Schweizer Verschreibungsdienst mit integrierter klinischer Entscheidungsunterstützung und wurde gemäß der EU-Richtlinie (MDD) als Medizinprodukt der Klasse I zertifiziert und wird von 15 bis 40.000 Benutzern pro Monat besucht. Die NZZ und die Süddeutsche Zeitung haben Artikel über die App veröffentlicht.

Im Jahr 2020 haben wir dann auf der health20.20- Konferenz erstmals unsere neue Lösung epha.v3 der Öffentlichkeit vorgestellt.

5. Das Team

Die Idee von epha entstand in der MBA-Klasse der Universität St. Gallen und das Unternehmen wurde 2008 am Institut für Klinische Pharmakologie der Universität Zürich gegründet. Epha ist ein Spin-off der Universität Zürich. Wir sind ein interdisziplinäres Team von klinischen Pharmakologen, Designern, Entwicklern, Apothekern und Physikern.

6. Ausgewählte Veröffentlichungen

  1. Jödicke AM, Burden AM, Zellweger U, Tomka IT, Neuer T, Roos M, Kullak-Ublick GA, Curkovic I, Egbring M. Medication as a risk factor for hospitalization due to heart failure and shock: a series of case-crossover studies in Swiss claims data. Eur J Clin Pharmacol. 2020 Jul;76(7):979-989. Pubmed
  2. Jödicke AM, Zellweger U, Tomka IT, Neuer T, Curkovic I, Roos M, Kullak-Ublick GA, Sargsyan H, Egbring M. Prediction of health care expenditure increase: how does pharmacotherapy contribute? BMC Health Serv Res. 2019 Dec 11;19(1):953. Pubmed
  3. Jödicke AM, Curkovic I, Zellweger U, Tomka IT, Neuer T, Kullak-Ublick GA, Roos M Egbring M. Analysis of drug-drug interactions in Swiss claims data using tizanidine and ciprofloxacin as a prototypical contraindicated combination. The Annals of Pharmacotherapy. 2018 52(10):983-991. Pubmed
  4. Egbring M, Far E, Roos M, Dietrich M, Brauchbar M, Kullak-Ublick GA, Trojan A: A Mobile App to Stabilize Daily Functional Activity of Breast Cancer Patients in Collaboration With the Physician: A Randomized Controlled Clinical Trial. J Med Internet Res. 2016 Sep 6;18(9):e238. Pubmed
  5. Dietrich M, Zingg PO, Egbring M, Kamath AF, Dora C. Pre-hospital medications in total hip arthroplasty: risk factors for poor outcomes. Hip Int. 2015 May-Jun; 25(3):215-20. Pubmed
  6. Curkovic I, Egbring M, Kullak-Ublick GA. Risks of inflammatory bowel disease treatment with glucocorticosteroids and aminosalicylates. Dig Dis. 2013; 31(3-4):368-73. Pubmed
  7. Curkovic I, Egbring M, Kullak-Ublick GA. Thrombocyte aggregation inhibitors: what are the risks?. Praxis (Bern 1994). 2013 Oct 2;102(20):1243-50. Pubmed
  8. Fritz D, Ceschi A, Curkovic I, Huber M, Egbring M, Kullak-Ublick GA, Russmann S: Comparative evaluation of three clinical decision support systems: prospective screening for medication errors in 100 medical inpatients. Eur J Clin Pharmacol. 2012 Aug;68(8):1209-19. Pubmed
  9. Far, Elmira; Curkovic, Ivanka; Byrne, Kelly; Roos, Malgorzata; Egloff, Isabelle; Dietrich, Michael; Kirch, Wilhelm; Kullak-Ublick, Gerd A; Egbring, Marco. Validation of a transparent decision model to rate drug interactions. BMC Pharmacology & Toxicology 2012 Aug 20;13(1):7
    Pubmed
  10. Egbring, Marco; Far, Elmira; Knuth, Alexander; Roos, Malgorzata; Kirch, Wilhelm; Kullak-Ublick, Gerd A. Performance of different data sources in identifying adverse drug events in hospitalized patients. European Journal of Clinical Pharmacology. 2011 Mar 11;67(9):909-918 Pubmed